Kölner Dom
Unter Fettenhennen 19
Deutschland D-50667 Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Region: Köln mit Umland
Fon:  +49 (221) 221-30400
Fax:  +49 (221) 221-30410
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Kategorie: - Denkmäler - Kirchen, Klöster - Tourist-Info - Typisches -
 
 
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Kölner Dom
Der Kölner Dom ist eine Kathedrale der Superlative, Wahrzeichen und Mittelpunkt der Rheinmetropole. Seine Größe wird durch das gigantische Turmpaar unterstrichen, das seit seiner Vollendung im Jahre 1880 das Panorama der Domstadt beherrscht. Bis heute ist der Dom, nach dem Fernmeldeturm, das zweithöchste Gebäude in Köln. Nicht weniger beeindruckend ist seine Grundfläche: Die Gesamtlänge des Doms beträgt 145 Meter, das Querhaus ist 86 Meter breit. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld misst "nur" rund 100 mal 70 Meter. Auf der fast 8.000 Quadratmeter großen Grundfläche des Doms finden mehr als 20.000 Personen Platz.
Die Baugeschichte
Der Grundstein zum gotischen Dom wurde am 15. August 1248 zum Fest Mariae Himmelfahrt gelegt. Der Alte Dom war offenbar nicht mehr repräsentativ genug, die Gebeine der Heiligen Drei Könige zu beherbergen, die der Erzbischof Rainald von Dassel 1164 aus dem eroberten Mailand in die Domstadt mitgebracht hatte. Durch diese Reliquien wurde der Dom zu einer der wichtigsten Pilgerstätten Europas. Im frühen 16. Jahrhundert kam es - teils aus Geldmangel, teils aus Desinteresse - zum Baustopp. Zu diesem Zeitpunkt waren der Chor, der untere Teil des Südturms mit Glockenstube sowie Lang- und Querhaus bis zur Höhe der unteren Arkaden fertig gestellt. Der Nordturm existierte fast noch gar nicht. Über 300 Jahre bestimmte der gewaltige Torso mit einem großen Baukran auf dem unvollendeten Südturm des Panorama der Stadt.

Um die Wende zum 19. Jahrhundert richteten die Anhänger der deutschen Romantik durch ihre Begeisterung für das Mittelalter das öfftentliche Interesse erneut auf den unvollendeten Dom. Der Weiterbau wurde nun auch als nationales Anliegen der Deutschen gesehen. 1842 legte König Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein für den Weiterbau. Vollendet wurde der Dom 1880 - nach dem überlieferten Plan aus dem Mittelalter - in einer Rekordzeit von nur 38 Jahren.

Es grenzt an ein Wunder, dass der Kölner Dom den Zweiten Weltkrieg trotz Bombenhagel überstand, auch wenn er etliche schwere Schäden davon trug. Heute setzen vor allem Witterung und Umwelteinflüsse dem Dom zu. Die Dombauhütte arbeitet ständig an seiner Erhaltung und Restaurierung - Baugerüste zeugen von den anhaltenden Fassadenarbeiten.
Der Innenraum - Hauptschiff, Seitenschiffe, Hochchor, Dreikönigenschrein
Die Masse des Steins scheint fast schwerelos zu den baldachinartigen, 43 Meter hohen Gewölben aufzusteigen. Das schlanke, zum Chorraum hinführende Hauptschiff wird von je zwei Seitenschiffen begleitet. Im nördlichen Seitenschiff dringt das Licht durch fünf prächtige Glasfenster, die aus der Spätzeit der kölnischen Glasmalerei (1507/1509) stammen. In der Vierung steht der moderne Bronzealtar von Elmar Hillebrand (1960). Dahinter liegt der Hochchor mit dem Chorumgang, der in Architektur und Ausstattung zu den großartigen Sakralräumen des Abendlandes gehört. Das Chorgestühl ist mit 104 Sitzen das größte in Deutschland. Um 1340 entstanden die Chorschrankenmalereien. Darüber stehen die älteren Chorpfeilerskulpturen Jesus, Maria und die 12 Apostel. Der gesamte Zyklus der Glasfenster im Obergaden, des obersten Geschosses des Mittelschiffes, zeigt neben der Anbetung der heiligen drei Könige 48 Königsfiguren.
Hinter dem Hochaltar erhebt sich der Dreikönigenschrein, in dem die Reliquien der Stadtpatrone und die Heiligen Felix, Nabor und Gregor von Spoleto ruhen. Dieses überragende Werk mittelalterlicher Goldschmiedekunst übertrifft in Größe und Pracht alle vergleichbaren Schreine des Abendlandes (6 Zentner schwer, 153 Zentimeter hoch, 220 Zentimeter lang, 110 Zentimeter breit).
Der Innenraum - Kapellen, Heilige der Stadt Köln
Der Weg zum Chorumgang führt links unter der Orgelbühne hindurch. In der Kreuzkapelle hängt das Gerokreuz, die älteste erhaltene Großskulptur des Gekreuzigten diesseits der Alpen. In der Achsenkapelle (Dreikönigskapelle) befindet sich das älteste Fenster des Doms (um 1260) am Originalplatz. Es zeigt in zwei parallelen Reihen Szenen des Alten und Neuen Testaments, die thematisch miteinander verbunden sind. Ein weiters großes Kunstwerk im Chor befindet sich in der Marienkapelle. Es ist ein dreiflügeliges Altarbild (Triptychon), gemalt von Stefan Lochner für die Rathauskapelle. Entsprechend sind die Heiligen der Stadt dargestellt: die Heiligen Drei Könige, Sankt Ursula und Sankt Gereon mit ihren Mitmärtyrern. Einerseits dokumentiert das Werk die herausragende Malerpersönlichkeit Stefan Lochners, andererseits aber auch das hohe Selbstverständnis der Kölner zu jener Zeit (Mitte des 15. Jahrhunderts).
Im mittelalterlichen Sakristeikeller präsentiert die Domschatzkammer einen reichen Fundus von Kirchenschätzen aus den vergangenen Jahrhunderten.
Der Südturm
Einen imponierenden Ausblick aus knapp 100 Metern Höhe bietet die Plattform des Südturmes vom Kölner Dom.
Für einen Überblick muss man genau 509 Treppenstufen erklimmen, dann kann man vom Turm des Kölner Doms aus einen beeindruckenden Rundblick über die Stadt und den Rhein genießen. Bei geeignetem Wetter sieht man sogar bis zum Siebengebirge. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform führt an der Glockenstube vorbei. Von den acht Glocken ist die St.-Peters-Glocke, auf Kölsch „d’r Dicke Pitter“, mit 24.000 Kilogramm die größte frei schwingende Kirchenglocke der Welt.
Öffnungszeiten und Preise
Dom

Öffnungszeiten:
Mo - So 6.00 Uhr - 19.30 Uhr


Schatzkammer

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag
Januar - Dezember / 10.00 - 18.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene / EUR 4,-
ermäßigt / EUR 2,-
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / EUR 5,-
ermäßigt / EUR 2,50
Führungen:
Tel.: 0221 - 17940-555
Anmeldungen: Montag bis Donnerstag / 10.00 - 13.00 Uhr


Turmbesteigung

Öffnungszeiten:
Januar - Februar / 9.00 - 16.00 Uhr
März - April - 9.00 / 17.00 Uhr
Mai - September / 9.00 - 18.00 Uhr
Oktober / 9.00 - 17.00 Uhr
November - Dezember / 9.00 - 16.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene / EUR 2,-
Erwachsene (Gruppe ab 10 Pers.) / EUR 1,-
ermäßigt(Schüler,Studenten,Behinderte m.Ausweis) / EUR 1,-
Kombikarte Schatzkammer / Turmbesteigung / EUR 5,-

(Eingang rechts neben dem Haupteingang innen)
Führungen
Öffentliche Domführungen (deutsch)
(mit Zutritt in den Binnenchor und zum Dreikönigenschrein, 45 Minuten)

Mo - Sa: 11.00, 12.30, 14.00, 15.30 Uhr
So: 14.00, 15.30 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: € 5,00
Schüler/Studenten: € 3,00

Treffpunkt: Hauptportal des Kölner Domes, innen

Gruppenführungen sind buchbar über das Domforum (Tel.: 0221 925847 - 30 ) und über KölnTourismus (Tel.: 0221 2212 - 3332).

Gruppenführungen über das hohe Dach, durch die Grabung und die Schatzkammer des Kölner Domes werden von der Dombauverwaltung durchgeführt.
Bitte wenden Sie sich an Herrn Sperner oder Frau Vogel:
Montag bis Donnerstag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Tel. 0221 – 17940-555


Entfernungen:
Düsseldorf: 39 km
Flughafen Köln/Bonn: 17 km
Bonn: 31 km

Kontakt / Impressum:
Kölner Dom
Unter Fettenhennen 19 - D-50667 Köln
Tel: +49 (221) 221-30400   Fax: +49 (221) 221-30410
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